„Volksdichter“

Er nennt sich stets mit seinem Namen und dem Zusatz „Volksdichter“. Er fordert überall „Redezeit“ und sabbert alle Foren voll, die ihm nur offenstehen. Er schreibt in agrammatischer Prosa und in grammatisch, metrisch und reimtechnisch holprigen Versen. Jetzt hat ihn bei Facebook die „Einladung“ zu einer Veranstaltung der russischen „Nachtwölfe“ erreicht, er will kommen und fordert „Redezeit“. Hier eine kleine Blütenlese aus seiner öffentlichen Facebookseite sowie zur Information eine Meldung des russischen „Sputnik“ über die „Siegestour“ nach Berlin.

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Danckwardt lügt

oder verbreitet er nur sozusagen unwissentlich die Unwahrheit? Mal abwarten, wie lange es dauert, bis er die in diesem Fall leicht zu entlarvende Propagandalüge stillschweigend entfernt. 23 Stunden steht es schon da.

Dankwardt* (gesehen heute 15:41):

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Die echte Tafel:


„In diesem Haus lebte Boris Nemzow, Bürger und Patriot Russlands“ (übrigens nicht in Moskau, sondern in Jaroslawl) http://vk.com/wall-9024994_124713?reply=124752

*) Alexej Danckwardt, ehemaliger Stadtrat der Linken in Leipzig

„Frische Richtung“

"Frischer Wind" und Grinse-Smilie. Stunde der Demagogen, Rechthaber und Fanatiker

„Frischer Wind“ und Grinse-Smilie. Stunde der Demagogen, Rechthaber und Fanatiker

Sofortreaktion auf die Nachricht von über 100 Toten in Paris am 13.11. 2015. Weder neu noch frisch, sondern der alte Mief. Hält sich für „gut katholisch“. Ein politischer Brandstifter und religiöser Fanatiker, wie es sie in allen Himmelsrichtungen gibt.

„Pommern“-Müll

Jemand, der sich Pommern Power nennt, sagt unter einer Einladung zur Gegendemo gegen „Asylkritiker“, die seit 2 Wochen versuchen, in Greifswald Fuß zu fassen: „Ich habe die Nase voll fühle mich hier in Deutschland net mehr wohl.“

Man nennt das Knittelverse:

Ich habe die Nase voll
fühle mich hier in Deutschland net mehr wohl.

Knittel bedeutet Knüppel – zum Glück sind sie bislang in Greifswald zahlenmäßig weit unterlegen. Sie malen sich aus, wie es umgekehrt wäre:

Martin Trell Das ist doch überall so. Die trauen sich doch nie jemandem eins zu eins gegenüberzutreten. Sobald sie nicht zahlenmäßig mehrfach überlegen sind, rennen sie wie die Hasen (zuletzt am 20.09.15 in Essen nach der HoGeSa-Demo).

Greifswald wehrt sich in Essen? Zumindest nach der Demo dort haben sie mit ein paar Gegnern „diskutiert“, verstehe.

In Greifswald standen von vornherein nur zwischen 30 und 40 von ihnen am Rand des Marktplatzes. Einer meint:

Ich war da aber war nicht viel los wir durften nicht weiter gehen

So ein Pech, sie durften nicht! Ist ja auch schwierig, wenn vor einem ein paar hundert Gegendemonstranten stehen. Polizei stand zahlreich bereit und bildete eine Kette zwischen den ungleichen Gruppen (und überredete die „Patrioten“ am Ende zum polizeigeschützten Rückzug).

Zu einer Eskalation kam es auch dann nicht, als Antifaschisten plötzlich das Banner der Rechten entwendeten und unter dem johlenden Applaus der Masse damit verschwanden. (Fleischervorstadt-Blog)

Eine gewisse Jul Ia weiß, warum so wenige Greifswalder gekommen waren, um „sich zu wehren“:

Das Problem ist das einem gedroht wird die Kinder zu verlieren sie sollen einem weggenommen werden wenn man nicht deren Meinung ist ich denke deshalb sind so wenig da. Und es war auch sehr kurzfristig

Eine Dame namens Höllenmund hat genau hingesehen:

bei so vielen gewaltbereiten linken traut sich doch kein normaler bürger auf die straße!

(Auf der ersten Gegendemo vorige Woche sprach übrigens auch der da noch „designierte“ grüne Oberbürgermeister. Paar Tage später wurde er nach langem Widerstand des unterlegenen Kandidaten doch noch im Amt bestätigt – Vorsicht, nächstes mal könnte er seinen Dienstknüppel mitbringen…!)

Bei den Antifas muß es Demogeld geben, seit je ein Dauerbrenner in Anti-Antifakommentaren: wären sonst so viele gekommen?

H. Syré Bestimmt haben die „Linken“ alle ein Demogeld bekommen, denn so blöd kann man doch nicht sein….

Zurück zu Herrn Pommern Power. Offensichtlich kann er Englisch, aber sein Norddeutsch ist mangelhaft. Niemand in Norddeutschland würde sich „net mehr“ wohl fühlen, sondern allenfalls nich mehr. Ein aus dem Süden zugezogner Pommer demnach. Kein Problem, Pommern sind gastfreundlich und heißen Fremde willkommen, es stand auch auf den Plakaten, hoffentlich hält er sich an die Gesetze. Norddeutsch kann er also nicht, kann er Deutsch? Das auf jeden Fall, soviele Schreib- und Grammatikfehler wie der Durchschnittspatriot im Rest von Deutschland kriegt er allemal hin (siehe auch hier).

Die „pommerschen“ Patrioten haben aus ihrer Unterlegenheit in der vorigen Woche gelernt und sich was besonders Raffiniertes ausgedacht. Statt gegen Flüchtlinge wollten sie diesmal „gegen Atomwaffen auf deutschen [sic, Sprachfehler gehören bei den Deutschstolzen einfach dazu] Boden“ demonstrieren.

„Greifswald wehrt sich“

Natürlich mit heimlichem Augenzwinkern; obwohl, ganz so heimlich wars dann doch nicht:

„Greifswald wehrt sich“ mit sechsfachem Augenzwinkern

Höhepunkt der Veranstaltung von der Seite der nationalen Friedensfreunde war die Einspielung des DDR-Kinderlieds „Kleine weiße Friedenstaube“, auf die Idee waren sie mächtig stolz:

Noch einmal Pommern Power:

Und Meine Familie ist doch auch nicht sicher wegen dem Zeug was jetzt unter Uns weilen Darf (…) heute ist man gleich Nazi. Wir sind Patrioten und sollte der Angela mal Tierisch den Koran in den Arsch schieben.

Da hilft auch die kleine weiße Friedenstaube net mehr. Wer Menschen als Zeug bezeichnet und behandelt, ist Nazi, auch wenn er Pionierlieder singt.

Brauner Dreck

Mit Dank an Simone Kornappel, die sich die Mühe genommen hat, im Dreck zu wühlen. Kommentare zu einem vermeintlichen Vorfall, bei dem ein „Asylbewerber“ ein Mädchen belästigt haben soll. Der erwähnte Flußname Ryck verweist auf den Nordosten Deutschlands, meine Heimatstadt.

„Gleich weg mit der scheiße / Mistvolk / Ich würde ihm den schwanz abschneiden / Da soll man keine Hakenkreuz im den Augen kriegen / So fängt das an und wird schlimm enden….. / Erschießen ??????? / Erschießen reicht nicht Drauf pinkeln Drauf kacken Anzünden Drauf spucken / Ey wenn ich das schon wieder lese. Ich könnte so kotzen. Warum wachen die Leute nicht einmal endlich auf. Leute wo seid ihr? Gleich vermöbeln das pack und… kann leider nicht schreiben was ich will / Leute passt bitte auf eure Kinder auf.. Bitte, bitte / Es geht doch nicht immer darum solche Dinge direkt vor der Haustür passieren! Auch Österreich ist betroffen und andere Länder um uns! Wir warten bei einem Brand im EG auch nicht erst bis er ins 2.OG kommt, sondern sorgen vorher vor! / Wenns im ersten Stock brennt: wie willstn das „vorher vorsorgen“? / Löschen!!! Wir sind doch beide intelligent genug um zu sehen was wirklich abgeht! Du weißt genau das ich mit Sicherheit kein Rassist bin und Menschen die WIRKLICH in Not sind zu helfen, ist völlig in Ordnung! Die Masse ist aber nicht in der Situation sondern es ist reines Asyltum der Sozialleistungen wegen! Und das kann nicht sein! Sowas wie hier würde in diversen Ländern nicht in der Form passieren und geduldet werden! Selbst der ach so tolle und große Obimbo der ständig schreit Europa muss mehr machen hat in seinem Land harte Kriterien für eine Einwanderung!! / Ich mach ein Waffenschein Jagdschein habe ich im Kopf / Danke an die Regierung für diesen Verbrecherzulauf und das wir wegen diesem Volk nur noch Angst um unsere Frauen und Kinder haben müssen. Diese Regierung gehört hinter Gitter. / Gleich schwanz ab..zack bäääähhhmmm / genau wurde auch schon von schwarze angemacht weg mit dem scheiss. / Fachkräfte auf die wir gewartet haben!!!!! diese Schweine!! ich sollte einen dabei erwischen!!! dem würde ich zeigen wie man sich das eiserne Kreuz verdient!! / Ich würde die erschlagen oder ab im Ryck dann haben die Fische wenigstens ihren Spaß / Solch ein Dreck fressen nicht einmal die Fische „

In der Tat, an eurem Dreck sterben auch die Fische, die Fische zuerst. Zeitungsmeldung:

Ein mysteriöses Massen-Fischsterben sorgt derzeit in Greifswald für Unruhe. Seit Dienstag seien 14 Tonnen tote Fische und Blattwerk aus dem Ryck gebaggert worden, sagte eine Sprecherin.

Die Freunde

„Die Freunde“ war in der DDR die abkürzende Bezeichnung für „unsere sowjetischen Freunde“, die „Russen“ (es konnten auch Kasachen, Ukrainer oder Litauer sein). Sie kam ironisch in der Alltagsrede vor, konnte aber auch von Funktionären gebraucht werden. Heute gibts eine Begriffserweiterung durch die Institution der Facebook-„Freunde“, von denen viele hunderte, manche tausende haben. Seit Frühjahr 2014 überlagern sich für mich diese beiden Bedeutungen des Wortes. Meine russischen Freunde (mit denen ich vorher nie über Politik diskutiert habe) meldeten sich unaufgefordert und schlugen mir („Wenn du wissen willst, was wirklich in der Ukraine geschieht“) Links zu Seiten vor, die für meinen Geschmack übelste Propaganda waren, z.B. über den Anteil von Juden und Schwulen an der Führung des Maidan oder daß Klitschko a) Jude, b) deutscher, c) amerikanischer und d) Mossadagent sei. (Ob er auch schwul war, habe ich vergessen.) Wenn ich mit ihnen streite, sagen sie: deine Seele ist zu flach, du kannst die russische Seele nicht verstehen. Manche sagten auch: „Vielleicht bist du ein Nazi“. Im vorigen August schlossen sie mich aus einer Gruppe akademischer (Pro-)Russen aus, in die sie mich vorher ohne meine Einwilligung aufgenommen hatten, weil ich zu oft und zu frech kommentiert habe.

Gestern schlug eine Freundin mir eine andere Russin als Facebookfreundin vor. Ich sah mir ihre Seite an, da stand, sie sei von 1980 bis 1990 in Simferopol zur Schule gegangen, wo sie noch wohnt. Simferopol ist die Hauptstadt der Krim, damals in der sowjetischen Ukraine und just seit vorigem Frühjahr von Putins Rußland okkupiert. „Krimnasch“, die Krim ist unser, sagen sie.

Auf der Seite der vorgeschlagenen Freundin Blumen, Granatäpfel, das übliche, dann die ersten politischen Inhalte. Als zweites dieses Bild:

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Ich übersetze den Text:

Präsident – P. Poroschenko – Jude

Die heutige Regierung der Ukraine:

  • Premierminister A. Jazenjuk – Jude
  • Finanzminister – A. Schlapak – Jude
  • Vizepremier W. Groisman – Jude
  • Innenminister – A. Awakow – armenischer Jude, Homosexueller
  • Kulturminister – S. Nistschuk – Halbjude, Freimaurer, bekennender Homosexueller
  • Direktor der Nationalbank – S. Kubiw – Jude

Weitere politische Aktivisten:

  • Julija Katelman (Timoschenko) – Jüdin
  • Vitali Etinson (Klitschko) – Jude väterlicherseits
  • Oleg Frotman (Tjagnibok) –  Jude mütterlicherseits

Die Oligarchen der Ukraine: Die ersten acht – alle Juden

Die Oligarchen der Ukraine – 99% Juden.

Ja, ihr habt recht, meine deutsche Seele versteht euch nicht und fürchtet sich vor euch. Ich mußte in diesem Jahr lernen, daß Verständigung nicht möglich ist, in keinem Fall, über kein einziges Detail. Mit meinem flachen (wiewohl in der DDR geprägten) Verstand glaube ich, wer solche Witze macht und mit Eifer solche Propaganda verbreitet, kann nicht recht haben.

Verzeihen Sie mir den Ausdruck!

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan 2014 im türkischen Fernsehen, als er gefragt wurde, warum er im Wahlkampf die alevitische Herkunft des Oppositionsführers Kılıcdaroğlu thematisiert habe:

Was hat man über  mich  schon alles gesagt! Man hat mich Georgier genannt. Viel schlimmer noch, man hat mich, verzeihen Sie mir den Ausdruck,

ARMENIER

genannt.

Quelle: Die Zeit 18/ 2015, S. 58

AfD fürs Heimatlande

Kommentar von Sven Wenig

Was musste die Dichtkunst schon alles ertragen! Und siehe: Es gibt sie noch!
Hoffen wir, dass sie auch den nächsten herben Schlag übersteht!

Die AfD nämlich fängt plötzlich an mit dem Reimen. Den Anfang macht Wiebke Muhsal, die ich schon vom Sehen kannte, noch bevor sie bei der AfD einstieg. Da wusste ich natürlich noch nicht, dass sie gern neben NPD- Anhängern Deutschlandfahnen schwingt. Auch von ihrem Plakat war noch nichts zu ahnen mit dem unsäglichen Spruch: „Wir gedenken aller Opfer des Konzentrations- und Speziallagers Buchenwald“. Die Geschichte dieses Spruchs übergehe ich an dieser Stelle – die Geschichte eines Textentwurfs der Thüringer AfD für einen Gedenkkranz zum Tag der Befreiung von Auschwitz. Der Leiter der Gedenkstätte Buchenwald, Volkhard Knigge, hatte zurecht darauf hingewiesen, dass eine Gleichsetzung von Konzentrationslager und Speziallager eine Provokation darstellt (zumal bei diesem Anlass). Mir aber soll der Hinweis genügen: Wiebke Muhsal brachte es zudem fertig, den Spruch auf ein Plakat zu drucken, das sie mit fröhlichem Lachen zeigt.

Aber wenden wir uns der Frage zu: Wenn die AfD angetreten ist, um Deutschland zu retten, was bedeutet das für die deutsche Lyrik? Wie also setzt die AfD ihre ureigene Mission des „Bewahrens“ der „antiken und germanischen Wurzeln“ (Zitat Höcke) um, sobald sie sich selbst ans Werk macht? Das Ergebnis lässt einen schaudern!

Zunächst fängt alles ganz harmlos an. Wiebke Muhsal nämlich erknittelt sich folgenden „Vers“:

„Thüringen auf Höcke schwört,
auch wenn es Bernd und Olaf stört.“

Damit zeigt sie nun zwar weder Talent noch Sprachgefühl, aber man könnte es noch als Albernheit abtun. Wobei freilich schon arg verdächtig ist, dass man diese Albernheit munter auf Facebook verbreitet (der Beitrag bringt es auf 202 „Likes“ und wird 17 Mal geteilt).

Aber es kommt schlimmer.

Eine Dame schreibt unter diesem Eintrag: „Wie poetisch“. Ironie ist bei dieser Aussage leider nicht zu erkennen. Man könnte hoffen, die Dame hätte einfach vergessen, die Ironie zu markieren. Wer aber auf die Urteilsfähigkeit der AfD-Sympathisanten hofft, wird eines Besseren belehrt.

Ein „Stefan Ziemer“ nämlich (wir erweisen seinem Werk mal die „Ehre“ und nennen ihn als Verfasser) erdichtet sich Folgendes:

„Solln die Beiden uns verlassen,
mit ihnen gehen keine Massen.
Auch Oskar, Jens und Siegfried
singen wir kein Trauerlied.
Wir wollen nunmehr keinen Streit,
zu großen Taten sind wir nun bereit.
Patriotismus ist keine Schande
kämpfen wir fürs Heimatlande!“

Himmel hilf! – Dem Heimatlande wird bei dieser Ansage ganz bang. Dass ein „Gotthold Ephraim Lessing“ diesen Beitrag likt, der öfters auf den Seiten der AfD mitdiskutiert, mag auch nur bedingt zur Erheiterung beitragen. Aber egal!
Jedenfalls fühlt sich nun auch ein weiterer Kämpfer fürs deutsche „Heimatlande“ angestachelt, den Kampf mit den Reimen auszutragen. Und er sei abschließend zitiert zur Beantwortung der Frage, ob sich bei der AfD doch talentierte Reimer finden lassen. Zumal er immerhin feststellt, es ginge doch „noch ein Stück besser“. Und der AfD- Sympathisant zieht – Donnerwetter! – mit einem Zweizeiler in den Kampf um die AfD- Dichterkrone:

„Die AfD ohne Lucke,
wie nun weiter Herr Höcke?“

Man sieht also: Auch die Dichtkunst soll bei der AfD eine Rolle spielen, wenn es darum geht, „Deutschland zu retten“. Freilich munkeln Kenner inzwischen schon: Wären diese Verse der Preis der Rettung, würde die Dichtkunst es dann doch lieber vorziehen, wenn sich Deutschland schleunigst abschaffen würde!

Kontrolle

Weißrußlands Präsident Lukaschenko sagt in einer Rede, man müsse alle Juden, die im Land leben, unter Kontrolle nehmen. Hier ein Bericht mit Link zum Video der Rede. Darin sagt er, er habe vor einem Jahr befohlen, alle Juden „unter Kontrolle zu nehmen“. Man hätte ihn darüber informiert, daß dieser Sisser, Eigentümer des Medienportals Tut.by, sich „unanständig“ oder „unehrenhaft“ aufführt. Dieser Mensch könne sich einfach nicht normalisieren.

In einem Kommentar bei „Radio Swoboda“ („Радіо Свобода„) äußerte sich Juri Sisser verwundert. Er könne sich nicht vorstellen, wie man die Juden „kontrollieren“ wolle, da es sich nicht um eine Organisation handele. „Wie kann man eine Ethnie kontrollieren? Seit zweitausend Jahren haben wir uns ’normalisiert‘. Ich denke, das geht nicht, die Juden „normalisieren“. Man kann sie nur physisch vernichten.“