„Strahl des Himmelslicht“

Viele Rechtsradikale haben eine Vorliebe für feste Reime, seien es sächsische Narzisten oder Greifswalder sogenannte „Freie Kräfte“,

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die ihren geliebten Ernst Moritz Arndt (im Bild) verehren, aber seine schon etwas groben Reime noch verschlimmern und mit der deutschen Sprache auf keinem guten Fuß stehen (Arndt konnte das besser):

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Außerdem haben sie seit einigen Jahren ihr Faible für Semiten entdeckt. Geschulte Kräfte in Deutschland genauso wie zum Beispiel in Rußland kennen sich aus, wenn sie den Vorwurf des Antisemitismus zurückweisen mit dem Argument, die Araber seien ja auch Semiten (seien die eigentlichen, ursprünglichen Semiten, wie mir ein russischer Dummkopf vor 2 Wochen an den Kopf warf, gelernt ist gelernt!). Und auch die Greifswalder Unfreien (das Bild unten ist ein Schnappschuß von ihrer Website, vor dem NPD-Büro samt „pommerschem Buchversand“ in Anklam, wo sie den Text des Gedichts von Arndt nachlesen können) bekunden ihre Solidarität mit Palästina und schaffen es, ihre Vorliebe für platte Reime in den Dienst der palästinensischen Sache zu stellen:

Bildschirmfoto 2014-08-17 um 00.04.14Ich fasse zusammen: die Reime platt, das Metrum holprig, die Mode – naja, aber das Englisch geht schon.

 

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