Gestern

vor 80 Jahren, am 17.10.1933, ging Albert Einstein offiziell ins amerikanische Exil. Die Nazis hatten die Relativitätstheorie für jüdisch deklariert und setzten auf eine Deutsche Physik. Sie beschlagnahmten seine Papiere und sein Bankkonto. Einstein hatte Angebote aus der ganzen Welt, zum Beispiel aus Paris, Oxford und der Türkei, aber er entschied sich für Princeton. Nicht ohne Vorbehalte – die Universität hatte eine Judenquote, genauer gesagt ein geheimes Quotensystem, das u.a. den jüdischen Anteil kleinhielt. 1938 setzten Princeton-Freshmen Einstein auf Platz 2 einer Liste der größten lebenden Persönlichkeiten. Platz 1: Adolf Hitler.
Quelle: Garrison Keillors „Writers‘ Almanac

 

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