Kino ist anders

Perlentaucher über die heutige Süddeutsche Zeitung:

Auf der Medienseite sammelt die SZ Vorschläge zur Änderung des öffentlichrechtlichen Rundfunksystems. Für die Reportage auf Seite Drei mischt sich Peter Richter in Los Angeles unter die deutsch-österreichischen Abgesandten für den Oscar und erfährt dabei vom Haneke-Produzent Veit Heiduschka warum das österreichische Kino gegenüber dem deutschen so im Vorteil ist: Die deutsche Filmförderung funktioniert nicht, „weil die Fernsehanstalten mit in den Jurys sitzen und deswegen mitsprechen über Inhalte – und natürlich wollen die gerne ein Primetime-Programm für 20.15 Uhr! Kino ist aber anders. Bei uns in Österreich entscheidet eine Jury von Fachleuten, und erst hinterher kann das Fernsehen sagen, ob es Interesse hat oder nicht. Es darf nicht reinreden. … Wir konnten einfach immer radikaler sein.“ Und Christopher Waltz kann sich „nicht mehr vorstellen, dass ARD und ZDF noch ohne Blutvergießen zu verändern wären“.

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